5 Fakten über Fitness (die du so vielleicht noch nicht kennst)

Sport ist ein wirkungsvolles Antidepressiva:

Körperliches Training kann neben einer Verbesserung der körperlichen Fitness auch die Symptome von Depressionen vermindern. Studien zeigen, dass unabhängig vom Schweregrad der Depression sich nahezu alle Probanden nach einer Laufeinheit deutlich unternehmungslustiger und energiegeladener fühlen. Um die Symptome einer bestehenden Depression beträchtlich reduzieren zu können, bedarf es mindestens 30 Minuten Bewegung pro Tag, an mindestens 3- 5 Tagen die Woche. Weiters werden durch regelmäßiges Training Glückshormone freigesetzt, die einer solchen Erkrankung vorbeugen. In Kombination mit einer ärztlichen Behandlung kann Sport daher als effektive Begleittherapie eingesetzt werden. (Duke University/North Carolina)

 

Unsere Muskulatur:

Unser Körper besteht aus 656 Muskeln. Davon sind ca. 400 Skelettmuskeln, und machen 25% des Körpergewichts aus. Die Anzahl unserer Muskelfasern ist genetisch festgelegt. Durch ein Training der Muskulatur kommt es zur Verdickung der Muskelfaser(Hypertrophie) und nicht zur Vermehrung der einzelnen Fasern(Hyperplasie). Unser Herzmuskel transportiert im Jahr 2,5 Millionen Liter Blut.

 

Fettverbrennung:

Fett kann nie isoliert abgebaut werden. Der Fettabbau findet in allen Körperregionen gleichzeitig statt. Fettverbrennung kann nur erreicht werden, wenn man mehr Kalorien verbraucht als dem Körper zugeführt werden. Studien belegen, dass der Fokus beim gewünschten Gewichtsverlust klar auf das Krafttraining gerichtet sein sollte. Begleitendes Ausdauertraining hilft zusätzlich bei der Bekämpfung von Risikofaktoren (Bluthochdruck, erhöhte Blutfette etc.) und kann zu einem erhöhten Kalorienverbrauch beitragen.

 

Dehnen:

Die positiven Wirkung von Dehnen vor einer Sportlichen Belastung (Verringern der Verletzungsgefahr) konnte nicht wissenschaftlich belegt werden. Im Gegenteil, in einigen Studien erwies sich intensives Dehnen vor dem Sport (speziell  bei Schnellkraft, Explosionskraft- sowie Maximalbelastungen) als kontraproduktiv für eine maximale Leistungsentfaltung, und erhöhte dadurch sogar die Verletzungsgefahr. Die generelle Notwendigkeit eines Dehnens vor einer sportlichen Belastung besteht damit nicht. Im Rahmen des Cool- Downs hat sich aktives Dehnen aufgrund der oft beschriebenen „Beschleunigung der Regeneration“ etablieren können. (Bundessportakademie, Lehrbrief 2013)

 

Rückläufige Lebenserwartung:

Laut einer Studie vom Sportmittelhersteller Nike(2014) ist die Lebenserwartung von Kindern, die derzeit in Österreich aufwachsen rückläufig. Dies bedeutet, dass unsere Kinder die erste Generation sind, die eine geringere Lebenserwartung als ihre eigenen Eltern haben. Aufgrund eines internationalen Spitzenplatzes im Alkohol- und Nikotinkonsum, in Kombination mit einem hohen Fettanteil verringert sich deren Lebenserwartung auf bis zu 5 Jahre. Nur durch schaffen eines neuen Bewusstseins für eine gesunden Ernährung in Kombination mit Sport kann diesem negativen Trend entgegengewirkt werden.

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