„Gesundes“ Fett

Gesundes Fett zur Gewichtsabnahme und Steigerung des Wohlbefindens

OMEGA-FETTSÄUREN

Fett hat in unserer Gesellschaft einen prinzipiell negativen Stellenwert. Dennoch nimmt unsere Gesellschaft zu viel vom „falschen Fett“ über die Nahrung zu sich.

In den letzten Jahren wurde eine fettreduzierte und kohlenhydratbetonte Kost empfohlen. Dies sollte die Basis eines jeden gesunden Lebenstils sein.

Verrückt ist nur, dass es noch nie so viele ernährungsbedingte Probleme wie heute gab. Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und die daraus resultierenden Gefäßerkrankungen sind gegenwärtiger denn je. Deshalb gibt es neue Ernährungsrichtlinien, die eine kohlehydratreduzierte, fett- und eiweißbetonte Nahrungsaufnahme idealisieren.

 

Omega 6- Omega 3 Fettsäuren

In dieser Beschreibung von „gesunden Fetten“ möchte ich besonders auf die große Bedeutung der Omega 6 (Linolsäure) sowie der Omega 3 (alpha- Linolensäure) Fettsäuren eingehen:

Omega 6

Omega 6 Fettsäuren befinden sich reichlich in Sonnenblumenöl, Distelöl, Haferflocken, Soja und in verschiedenen Gemüsesorten. Der Tagesbedarf von Omega 6 Fettsäuren liegt laut Empfehlung bei 5- 7g täglich.

Omega 3

Diese Fettsäure ist viel seltener als die Linolsäure (Omega6) in den täglichen Ernährungsgewohnheiten anzutreffen. Die wichtigsten pflanzlichen Omega 3- Lieferanten sind: Leinsamen und Walnüsse. Die wichtigsten tierischen Omega 3 Träger sind: Hering, Lachs und Makrele.

 

Verhältnis Omega 6 zu Omega 3

 

Besonders wichtig ist das Verhältnis der Aufnahme von Omega 6 zu Omega 3. Unsere Vorfahren in der Steinzeit hatten ein Omega 3 zu Omega 6 Verhältnis von 1:1. In den heutigen Industrienationen besteht ein Verhältnis von 1:10-20. Das bedeutet, dass wir eine Überversorgung von Omega 6 Fettsäuren haben. (Verstärkt durch den häufigen Verzehr von Getreideprodukte, Margarine etc…)

Empfohlen wird ein Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6  im Verhältnis von 1:4. Dies ist durch einen regelmäßigen Verzehr von Leinsamen und Fettfischen sowie eine Reduktion des übermäßigen Konsums von Sonnenblumen- und Weizenkeimöl möglich.

Eine Kohlenhydratreduzierte,(„richtige“) Fett- und Eiweißbetonte Ernährung macht aus ernährungswissenschaftlicher Sicht durchaus Sinn.

Resultat:

Eine bedarfsgerechte Zufuhr von Omega 3- Fettsäuren hat eine Vielzahl gesundheitlich positiver Effekte:

  • Erhöhung des Grundumsatzes
  • Leichterer Abbau von Körperfett
  • Schnellere Regeneration
  • Senkung der Triglyzeride im Blut
  • Blutdrucksenkung
  • Vermindertes Risiko für Darm-, Haut- sowie Brustkrebs
  • Verminderte Blutplättchenverklumpung
  • Stabilisierung des Herzrythmus

(BSA- Akademie, Lehrbrief Ernährungstrainer B-Lizenz, 2009. et. al)

Zusammenfassung:

Fette werden oft zu Unrecht negativ bewertet. Neben gesundheitsschädlichen Fetten (Transfetten etc.) gibt es auch gesundheitsfördernde Fette (z.B. Omega 3). Diese gesunden Fettsäuren werden in den westlichen Industrienationen zu selten verwendet. Gerade für Sportler haben die gesundheitlich positiven Effekte einen hohen Stellenwert. Deshalb ist es für den aktiven Menschen besonders wichtig, auf die bedarfsgerechte Zufuhr von Omega 3 Fettsäuren zu achten.(Leinsamen, Walnüsse, Hering, Lachs…)

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