Mädels und ihre (von der Gesellschaft) erzeugte Angst vor Muskulatur

Sport & Music 

Gesellschaftsmeinung

„Ich will aber nicht so aussehen…“ Dies ist einer der häufigsten Aussagen, wenn man Mädels bzw. Frauen Krafttraining zeigt. In deren Köpfen hat sich das Bild von (pharmakologisch) veränderten Kraftsportlerinnen festgesetzt, die oft äußerst männlich erscheinen. Diese Kraftsportlerinnen stellen mit tiefer Stimme und  männlicher Statur kein weibliches Idealbild dar.

Häufig resultiert daraus ein komplett falscher Trainingsanatz:

 

  1. Unverändertes Ausdauertraining

Viele Frauen wollen zierlich, weiblich-geformt und knackig aussehen. Aus diesem Grund trainieren sie genau das Gegenteil von der oben genannter Kraftsportlerin.(Ich will ja nicht so aussehen!)

Sie vermeiden jede Art von Krafttraining: Hauptsächlich wird an Steppern, Fahrradergometern und anderen Ausdauergeräten trainiert. Jeden 2. Tag- Woche über Woche…Monat über Monat…die gleiche Belastung sowie die gleiche Bewegungsart.

Durch ein solches Training erreicht man maximal in der ersten Phase des Trainings, durch den erhöhten Kalorienverbrauch, mäßige Erfolge. Leider stellt sich der Körper bereits nach kurzer Zeit auf diese Belastung ein, und es ändert sich trotz Anstrengung nichts mehr. Viele, die so trainieren, beenden aufgrund des fehlenden Erfolges ihre sportliche Karriere.

 

  1. Planlose Gruppenstunden („Ist anstrengend, wird schon was bringen…“)

Auch die ein oder andere Gruppenstunde muss kritisch hinterfragt werden…Sicher hat diese Art von Training wieder den „Vorteil“ (wie  man muss wieder kein Krafttraining machen..;)…) jedoch bleiben auch hier sehr häufig positive Anpassungserscheinungen aus.

Andauernde Bewegungswiederholungen sind zwar körperlich anstrengend und es kommt zu einer erhöhten Kalorienverbrennung, jedoch bleibt eine signifikante Körperformung aus.

Ein weiterer „Vorteil“ eines solchen Trainings ist, dass man als Einzelperson in der Gruppe deutlich unsichtbarer ist. Keinem fällt auf ob man  etwas falsch oder richtig macht- keiner „glotzt“ weil ja jeder beschäftigt ist. Ein weiterer „Vorteil“ eines solchen Trainings ist, dass man völlig unvorbereitet (oft weiß man vor einem solchen Training nicht einmal genau was am Kursplan steht…) in ein solches Training gehen kann. „Der Trainer bzw. der Gruppenleiter wird’s schon wissen…“

Durch ein solches ungeplantes, „irgendwas wird es schon Nützen“ Training kann keine Anpassung der Körperform(Bauch, Beine, Po) stattfinden.

Diese, durch die Gesellschaft und dem vorherrschenden Meinungungsbild erzeugte Angst vor Muskulatur, hat schon so manchen Traumkörper verhindert.

 

Hintergrund:

Frauen und Männer haben die gleiche Anzahl von Muskeln. Der große Unterschied besteht jedoch in den Sexualhormonen. Beim Mann überwiegt das Testosteron, bei der Frau das Östrogen.

Das Testosteron hat gegenüber dem Östrogen eine deutlich höhere anabole (aufbauende) Eigenschaft. Dies bedeutet, dass eine Frau auf natürlichem Weg nie eine Muskulatur wie ein trainierender Mann aufbauen kann.

Egal ob die Frau ein Kraftausdauertraining (hohe Wiederholungszahl, niederes Gewicht), ein Hypertrophietraining oder ein Maximalkraftstraining (niedere Wiederholungszahl, hohes Gewicht) macht, es wird nie zu einem „männlichen“ Muskulaturwachstum kommen.

Dies ist genetisch vorgeschrieben. Jedoch kann Frau nur durch gezieltes Krafttraining ihren Körper formen und straffen. Viele typisch weibliche Probleme (zu breite Hüften, fehlender Tonus im Gewebe, Rückenbeschwerden etc.) können durch gezielten „weiblichen“ Muskelaufbau behoben werden.

 

Also Mädels, vergesst die gesellschaftsbedingte Angst vor zu großen Muskeln…Baut euch lieber euren Traumkörper selber…

 

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PS.: „weibliche“ Muskeln findet Mann überaus sexy

 

 

 

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